Persis - HR Software
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Neue Chancen, neue Kunden, neue Projekte. Aktuelle Erfolgsgeschichten von und mit High-Level Human Resource Software von Persis finden Sie hier im Überblick.
04.10.2010
Erneut Rekordteilnehmerzahl auf der Persis Konferenz 2010
Das Kundeninteresse an der jährlichen Persis Konferenz ist weiter ungebrochen. Mehr als 200 Teilnehmer erlebten an zwei Konferenztagen viele Kundenvorträge und Workshops, in denen Module von Persis mit deren Neuigkeiten vorgestellt wurden.

Neben dem fachlichen Programm und der damit verbundenen Weiterbildung in Sachen Persis, prägte erneut das "Netzwerken" einen großen Teil der Veranstaltung. Viele zufriedene Persis Kunden kommen seit Jahren auf die Konferenz und haben Verbindungen zu anderen Persis Nutzern aufgebaut. Zudem haben sich Arbeitskreise unter der Moderation des Herstellers oder der Beraterhäuser etabliert, deren Ziel auch eine praxisnahe Weiterentwicklung der Software ist. Der zur Konferenz tagende Arbeitskreis Ideenmanagement ist beispielsweise seit Jahren ein wichtiger Beitrag im Gesamtkonzept.

Rainer Kolb, geschäftsführender Gesellschafter der Persis GmbH, hatte in seiner Eröffnungsrede viele Neuigkeiten und Weiterentwicklungen um seine Produkte vorgestellt. Viele Neukunden haben sich für das Browser-basierte HR-Portal von Persis entschieden. So wird die Digitale Personalakte zu einem wichtigen Standardprodukt, welches den Personalmanager ergänzt. Das Netzwerk bob HR circle wächst weiter und hat zurzeit sieben Partnerfirmen, die sich jeweils ergänzende und auf dem Datenfluss abgestimmte Softwarepakete und Dienstleistungen anbieten. Persis Kunden können sehr einfach z.B. eine Abrechnung des Bremer Rechenzentrums oder eine Zeitwirtschaft von Tisoware an Persis anbinden.

Auch im Bereich des Kompetenzmanagements (auch hier fanden Workshops statt) setzt die Persis Unternehmenslandkarte neue Maßstäbe in der Transparenz und Steuerung von Personalentwicklungsprozessen. Besonders die Unterstützung der operativen Prozesse stand bei der Entwicklung im Mittelpunkt. Viele Firmen werden durch die sehr komplexen und pflegeintensiven IT-Systeme der vorhandenen Laufbahn- und Nachfolgeplanung überfordert. Persis greift genau diesen Punkt durch ein schlüssiges Konzept auf, welches die Aufwände in der Tagesarbeit der Personalentwicklungsarbeit deutlich reduziert und eine maßgebliche Differenzierung zum Wettbewerb darstellt.

Das Thema Berufsausbildung wird im kommenden Jahr zu einem der Persis Kernthemen werden. Hier hat der Hersteller seit über 10 Jahren Erfahrung und verfügt über ein sehr umfangreiches Angebot an Prozessen, die nicht nur die Rekrutierung von Azubis abbilden, sondern auch deren Verplanung und das Beurteilungswesen mit berücksichtigt. Betriebe und Konzerne mit einer signifikanten Anzahl von Azubis stehen im Mittelpunkt der Ansprache, da hier ein hoher Mehrwert an Zeitgewinn, Transparenz und Qualität das Produkt sehr schnell amortisiert. Die Azubis von heute sind zudem auch mit Browser-basierten Softwaresystemen vertraut. Persis Kunden wir die BMW Group oder die VW AG setzen auf Persis Lösungen in diesem Bereich, so Kolb. In der Zukunft wird im Rahmen der Entwicklung am Arbeitsmarkt die Berufsausbildung eine wichtige Aufgabe im Sourcing bekommen.

Frau Krumm, Personalleiterin der LGI in Böblingen verstand es den Persis Kunden ein Bild zu zeichnen, was heute schon an effizienter Arbeit von HR-Bereich möglicht ist. Der Kunde im Bereich Logistik nutzt Persis sehr umfangreich. Mittels einigen exemplarisch dargestellten Prozessen wurde vor allem der Nutzen in den Vordergrund gestellt. Nutzen, der für Mitarbeiter, Führungskräfte und die Personalabteilung in gleichem Maße gilt. Durch die elektronischen Personalprozesse konnte ein deutlicher Mitarbeiteraufbau um den Faktor 4 mit den fast gleichen Ressourcen im Personalbereich gestemmt werden. Laut Regina Krumm sogar mit einem heute deutlich umfangreicheren Angebot der HR-Abteilung bei ebenfalls gesteigerter Qualität und Schnelligkeit.

Die Weiterbildung ist seit Jahren eines der zentralen Themen weltweit. Es gilt den Fachabeitermangel und Personalengpässe auf der einen Seite zu kompensieren, aber auch die immer komplexer werdenden Produkte zu beherrschen. Das weltweit erfolgreiche Heidenheimer Unternehmen Voith AG, vertreten durch Frau Posner, Frau Schmalberger sowie Herrn Rößler zeigten mit der Einführung des Persis Weiterbildungsmanagements, dass eine integrierte Lösung möglich ist. Aus verschiedenen historisch gewachsenen Datenbanken ist eine einzige geworden, die sich über Schnittstellen mit Stammdaten unterschiedlichster Quellen versorgt. Besonderes Interesse fand die Kompetenz der Vortragenden bei der Implementierung ausländischer Standorte.

Weiterbildung baut meist auf Mitarbeitern auf, die bereits an Bord sind. Das aber auch in der heutigen Zeit die Personalauswahl eine wichtige Rolle spielt, zeigte der Vortrag von Annegret Schmidt und Christian Vaske des Assessment-Spezialisten und Persis Partners pro facts auf. Der Bewerbermarkt ist enger geworden und meist müssen aus mittelmäßigen Bewerbern noch die besten gefunden werden. Das ist nicht einfach! Vor allem zählt neben der Fachlichkeit auch die Persönlichkeit, welche meist für eine Trennung den Hintergrund bildet. Hier fehlt es oft an Erfahrung oder auch Zeit im Personalbereich, diese Dinge objektiv und ausreichend im Bewerberprozess zu bewerten. Dass eine durchschnittliche Ehe in Deutschland 9 Jahre beträgt und die Betriebszugehörigkeit 13 Jahre, hat viele überrascht. Besonders im Kontext des Aufwandes zur "Partnerwahl". Mit modernen Testverfahren können Unternehmen bereits im Prozess der Auswahl viel Zeit und Kosten sparen. Vermeidbare Fehlbesetzungen kompensieren meist sehr rasch den Aufwand im Systemaufbau. Beispiele des Kunden Autovision aus Wolfsburg belegten diese Annahmen. Dort wird bereits seit Jahren die Kombination aus Bewerberprozess und Diagnostik professionell und erfolgreich eingesetzt.

Wie elegant und effizient Bewerbungen in Persis automatisiert angelegt werden, zeigt der Lebenslaufparser. Die Software extrahiert erst Informationen aus dem hochgeladenen Lebenslaufdokument, und benutzt diese um das Bewerbungsformular auszufüllen. Der Bewerber tippt nicht mehr, sondern validiert nur noch. Dieselbe Funktionalität steht natürlich auch der Personalabteilung zur Verfügung, da ein gewisser Prozentsatz an Bewerbungen immer noch auf dem Postwege oder per E-Mail bei den Unternehmen eingeht.

Das eRecruiting nicht nur einen elektronischen Bewerbungsprozess bedeutet, sondern viel weiter vorne beginnt, ist für viele Firmen keine neue Erkenntnis. Nur welche Methoden wenden diese an, um noch erfolgreicher die richtige Zielgruppe der potenziellen Bewerber zu erreichen? Das neue Zeitalter der Kommunikation wird besonders durch Interaktivität, soziale Netzwerke und Mobilität bestimmt. Der Mensch wird nicht nur Empfänger einer Information, sondern Teil des Gesamtprozesses. So bindet Persis den Bewerber sehr früh ein und nutzt dessen Vernetzungen als Teil der Informationsverbreitung. Mark Andrási profunder Kenner der Szene, stellte die Möglichkeiten des mobile Recruitings vor, welches zusammen mit dem Dortmunder Systemhaus Materna entwickelt wurde. Hier werden die Handys der Nutzer zu Systembestandteilen von Persis. Es kann direkt eine Ansprache via Bluetooth oder QS-Codes erfolgen. Auch eine Einbindung von Jobangeboten z.B. in Facebook ist mit Persis problemlos möglich. Über die dargestellte "Ich mag"-Funktion können mit einfachen Mitteln die interessanten Stellenangebote direkt über das Netzwerk des potenziellen Interessenten verbreitet werden. Eine Welle, die sich selbst aufbaut.

Am Ende der beiden Kongresstage zogen der Hersteller und alle mitwirkenden Beratungshäuser ein sehr positives Feedback. Viele Kunden nutzen in offenen Workshops die Gelegenheit Fragen zu stellen und neue Impuls aufzunehmen. Im kommenden Jahr freuen sich alle Teilnehmer auf eine weiterer Veranstaltung, so der Tenor beim Abschied.

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